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Geschichte:

Den Anstoß, sich als Gruppe für den Naturschutz in Winterhausen zu engagieren, gaben im Frühjahr 1982 einige Kröten, die auf der Goßmannsdorfer Straße überfahren wurden. Zwar war die Zahl der anschließend geretteten Tiere so gering, dass die Aktion in den folgenden Jahren nicht mehr wiederholt wurde, aber eine überaus aktive Naturschutzarbeit hat damit begonnen. Auf Anregung von Heinrich Dürr und Ludmilla Enk trafen sich am 15. Januar 1983 20 Gründungsmitglieder in der Gaststätte „Klosterklause“ in Winterhausen um die Ortsgruppe Winterhausen-Sommerhausen des Bund Naturschutz offiziell aus der Taufe zu heben.



Über 10 Jahre wurde die Arbeit der Gruppe geprägt von Heinrich Dürr, der sich bis ins hohe Alter unermüdlich für den Naturschutz einsetzte. So fanden regelmäßig Exkursionen oder Vorträge zu verschiedensten Themen statt. Auch Müllsammelaktionen zusammen mit den Schulkindern wurden regelmäßig durchgeführt und endeten immer mit Knackwurst und Kipf, die die Gemeinde spendierte. Ein Thema der Gruppe war damals übrigens die Mülltrennung im Haushalt. 20 Jahre später ist dies, dank „Gelbem Sack, längst eine Selbstverständlichkeit.
In dieser Zeit wurden von der Gruppe auch die Bänke am Panoramaweg, an der Alten Steige und an den Weinbergen gefertigt und aufgestellt. Weitere Arbeitseinsätze führten die aktiven Mitglieder mehrmals jährlich in die verschiedenen Winterhäuser Biotope, um zu mähen, zu entbuschen oder Nistkästen zu säubern. Auch einige Bäume im Altort wurden durch fachmännischen Schnitt verjüngt bzw. neu gepflanzt.
Im November 1993 feierte die Ortsgruppe mit einem großen Fest im Bürgerhaus ihr 10-jähriges Bestehen.
Im Oktober 1994 übernahm Lorenz Kraus den 1. Vorsitz in der Ortsgruppe.

Die neue Vorstandschaft wurde gleich gefordert. Die Pläne zum Mainausbau kamen auf den Tisch und mit Informationsveranstaltungen und einer Aktion am Mainufer wurde versucht, gegen die Planung vorzugehen.
Im Jahr 1996 fand ein Fotowettbewerb unter dem Motto „Natur in Winterhausen“ statt. Im Rahmen der Ausstellung „Tiere und Pflanzen der Magerrasen, die die Ortsgruppe konzipierte und im Bürgerhaus präsentierte, wurden die Preisträger vorgestellt.
Im Sommer 1997 führte der Bund Naturschutz eine Mitgliederwerbung durch. Zwanzig Mitglieder bzw. Förderer konnten gewonnen werden. Eine Wanderung durch die Winterhäuser Biotope sollte ihnen die Natur ihrer Heimat näher bringen. Eine Exkursion nach Bremen stand im Mai 2000 auf dem Programm. Die dortige BUND-Gruppe führte durch das Naturschutzgebiet „Wümmewiesen“ sowie die Wesermarsch.
Seit April 2002 sind auch die Kröten wieder aktiv, die jetzt die Heidingsfelder Straße als Transitstrecke nutzen wollen und von der Ortsgruppe huckepack über die Straße getragen werden, damit auch alle sicher in ihrem Laichgewässer am Main ankommen. Im April 2003 wurde der jetzige Vorstand gewählt mit Günther Maak als 1. Vorsitzendem.

Die Kröten halten uns weiterhin auf Trab. Der Mainausbau wurde wieder aktuell und wenn wir ihn auch nicht mehr aufhalten können so wollten wir wenigstens mit einer Aktion auf die Folgen aufmerksam machen. An Allerheiligen 2003 wurde die künftige Uferlinie mit Kreuzen markiert, inzwischen ist die neue Fahrrinne ausgebaggert.